Psychologin. Sexualcoach. Hypnosetherapeutin. Mutter.
Ich erinnere mich noch genau, wie es sich anfühlt, das eigene Körpergefühl zu verlieren. Lustlosigkeit, Scham, das Gefühl nicht zu funktionieren wie man “sollte”. Ich habe das selbst erlebt – und ich habe einen Weg da raus gefunden. Und zwar nicht indem ich “mich einfach zusammengerissen habe”, sondern indem ich mich ausführlich mit meinem Körper, meiner Sexualität und allem was dazugehört auseinandergesetzt habe.
Das hat mich dazu gebracht, professionell genau das zu tun, was mir damals gefehlt hat: jemanden, der wirklich hinschaut. Der nicht urteilt. Der versteht, dass Sexualität kein Schalter ist, den man einfach umlegt.
Sexuelle Blockaden entstehen selten nur an einem Ort. Hinter einem körperlichen Symptom steckt oft ein emotionales Muster – und hinter dem Muster eine Geschichte, die nie wirklich aufgelöst wurde.
Deshalb arbeite ich gleichzeitig auf drei Ebenen: dem Verstand, dem Körper und dem Unbewussten.
Der Körper kommt zuerst.
Lust ist keine Kopfsache – auch wenn sie sich dort oft festsetzt. Bevor wir tief gehen können, muss der Körper überhaupt bereit sein, etwas zu fühlen. Durch gezielte Bewegungsübungen – Atmung, Anspannung und Entspannung, Durchblutung, Brustkorb, Becken – lenken wir die Aufmerksamkeit dorthin wo Lust entsteht. Nicht als Technik, sondern als Einladung: den Kopf loszulassen und wirklich hinzuspüren. Das ist Embodiment – und es ist oft der erste echte Kontakt, den meine Klienten seit langer Zeit wieder mit ihrem eigenen Körper haben.
Das Unbewusste kommt danach.
Hypnose ist mein wichtigstes Werkzeug – nicht weil sie magisch ist, sondern weil sie den direktesten Weg dorthin öffnet, wo die meisten anderen Methoden nicht hinkommen. Ins Unbewusste. Dorthin wo alte Muster sitzen, wo Scham gespeichert ist, wo Überzeugungen über den eigenen Körper entstanden sind die längst nicht mehr stimmen – aber trotzdem noch wirken.
Der Verstand integriert.
Zwischen den Sitzungen verstehen meine Klienten mehr und mehr warum ihr Körper so reagiert wie er reagiert. Das Verstehen alleine verändert nichts – aber es gibt dem was im Körper und im Unbewussten passiert, einen Rahmen. Und das macht die Veränderung nachhaltig.
Diese drei Ebenen zusammen – das ist was meine Arbeit von klassischer Therapie, von Beratung, und von oberflächlichem Coaching unterscheidet. Es ist tiefgreifend. Es ist nichts für Menschen die eine schnelle Lösung suchen. Es ist für Menschen die bereit sind, wirklich hinzuschauen – und hinzuspüren.
Wenn ich nicht arbeite, bin ich Mama, hänge kopfüber an der Stange beim Poledance, mache Akroyoga, lese historische Romane oder erkunde neue Orte auf der Welt mit meinem Mann. Ich liebe gutes Essen und tiefe Gespräche und tanze für mein Leben gerne (am liebsten frei, im “abspack”-Modus).
